Revier

Informationen zum Revier

Anfang der 70er Jahre kam die Autobahn A 30 in die aktuelle Planugsphase. Es zeichnete sich ab, daß zur Aufschüttung des Autobahndammes erhebliche Bodenmassen benötigt wurden. Die Bezirksregierung in Münster empfahl 1973 den Anliegergemeinden der neuen Autobahn durch rechtzeitigen Grunderwerb und unter Ausnutzung der Planungshoheit möglichst große Entsandungsflächen anzubieten, damit diese dann später zu Naherholungsgebieten ausgebaut werden können.

Nach entsprechenden Beschlüssen der Ratsgremien in Bevergern und Hörstel wurden nach 1973 Probebohrungen auf dem Torfmoor durchgeführt. Die Bodenuntersuchung ergab die Eingung des Sandes als Dammschüttmaterial für die Autobahn.

1977 entstand im Rahmen des 1. Bauabschnitt der östliche 14 ha große Teil des Sees. Bei einer Entsandungstiefe von 8 m wurden ca. 700.00 m³ Sand gefördert und für den Autobahnbau eingesetzt.

1984/85 wurde der 2. Bauab- schnitt durchgeführt. Aus dem vorhandenen See und einer Erweiterungsfläche von 7 ha wurden ca. 1.500.000 m³ Sand aus bis zu 18 m Tiefe abgebaut. 

Im Anschluß daran wurde im süd-östlichen Bereich des Erholungsgebietes eine Badebucht mit Sandstrand und Liegewiese erstellt. 

 

Die Wasserfläche hat eine Größe von ca. 1 ha und weist Wassertiefen von bis zu 20 m auf. Die Badebucht ist durch einen ca. 10 m breiten Durchstich mit dem Torfmoorsee verbunden.

 

 

 

 

Blick vom Steg